Licht- und Tageslichtsimulation: Beleuchtung und Tageslicht im Nachweis

3D-Visualisierung eines großen modernen Raums mit Lichteinfall durch eine große Fensterfront

Einleitung (Definition)

Die Licht- und Tageslichtsimulation berechnet die Beleuchtungsstärken, die Tageslichtversorgung und den visuellen Komfort in Räumen. Sie weist nach, ob die Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsstätten und an die Tageslichtversorgung erfüllt sind, ob konservatorische Kriterien bei der Präsentation von Exponaten eingehalten werden und sie unterstützt zugleich die gestalterische und energetische Optimierung.

So lassen sich Kunst- und Tageslicht aufeinander abstimmen, Blendung und Schädigung vermeiden und der Energiebedarf für Beleuchtung senken.

Wann ist eine Lichtsimulation sinnvoll?

Eine Licht- und Tageslichtsimulation ist insbesondere sinnvoll:

  • beim Nachweis der Beleuchtungsstärken an Arbeitsplätzen;
  • beim Nachweis ausreichender Tageslichtversorgung in Aufenthaltsräumen;
  • bei der Vermeidung von Blendung und der Abstimmung von Kunst- und Tageslicht;
  • bei der Vermeidung der Schädigung von empfindlichen Kunstgütern;
  • bei der energetischen Optimierung der Beleuchtung in Verbindung mit der Tageslichtnutzung.
  • als Nachweis für eine Zertifizierung bspw. für DGNB (Visueller Komfort)

Wie INNIUS vorgeht:

INNIUS erstellt ein lichttechnisches Modell des Raums und berechnet Beleuchtungsstärken, Leuchtdichten und Tageslichtkennwerte. Auf dieser Grundlage werden Beleuchtungskonzepte bewertet und optimiert. Als Bewertungsmaßstab dienen die einschlägigen Normen zur Beleuchtung von Arbeitsstätten und zum Tageslicht (zum Beispiel DIN EN 12464-1 und DIN EN 17037) oder individuelle konservatorische Anforderungen.

Eingesetzte Software:
Relux, DIALux, Altaire Inspire

 

Projektbeispiele:

Militärmuseum Dresden sowie Deutsche Nationalbibliothek: Ermittlung der Beleuchtungsstärken auf Vitrinen im Hinblick auf die Einhaltung konservatorischer Anforderungen bei der Präsentation der Exponate

Bürogebäude Magdeburger Straße: Visueller Komfort bei Tages- und Kunstlicht zur gestalterischen Planung, Tageslicht-Versorgung in den innenliegenden Besprechungsräumen durch Verwendung von Glastrennwänden

HÄUFIGE FRAGEN:

Was ist eine Tageslichtsimulation?

Die rechnerische Bewertung der Tageslichtversorgung in Räumen, als Nachweis ausreichender Helligkeit und als Grundlage für die Abstimmung mit dem Kunstlicht.

Wofür braucht man eine Lichtsimulation?

Für den Nachweis der Beleuchtungsstärken an Arbeitsplätzen, die Vermeidung von Blendung oder Schädigung und die energetische Optimierung der Beleuchtung.

Welche Normen sind maßgebend?

Für die Beleuchtung von Arbeitsstätten und für das Tageslicht gelten einschlägige Normen, etwa DIN EN 12464-1 und DIN EN 17037, im musealen Bereich darüber hinaus die Richtlinien des ICOM (International Council of Museums).